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Tipps für den 3 D Druck

Hier eine kleine Sammlung von Tipps, um schwierige Drucke hinzubekommen.

Druckplatte Feinjustierung

Probleme mit der Druckbettnevelierung führen oft zu Warping. Abhilfe schaffen kann zum einen das drucken mit Rand. Dieser hält das Material durch zusätzliche Auflagefläche an der Bauplatte fest.

Drucken mit Rand

Um den Rand zu drucken, benötigt der 3 D Drucker einige Minuten. Diese Zeit kann man sehr sinnvoll nutzen.

Gerade der Anfang eines Druckes ist sehr entscheidend für das Gelingen. Auf diesen ersten Lagen baut praktisch alles auf. Also die ersten Schritte des Drucker genau beobachten. Und gegebenenfalls eingreifen.

Was sich bei mir als sehr nützlich erwiesen hat, ist das “Feintuning” während der Rand gedruckt wird. Das Druckbett ist eigentlich schon gut kalibriert, es fehlen nur noch letzte Feinheiten.

Wenn der Rand nach 2-3 Umläufen noch nicht milchig genug erscheint, oder zu dünn, kann man bei der gelegenheit sehr gut Feineinstellungen vornehmen.

Feintuning am 3 D Drucker

Dieses Foto zeigt sehr anschaulich, wie Feintuning wirkt. Rechts war der Rand zu dick, es bestand kein Grip auf der Bauplatte. Man sieht sehr gut, das nach winzigen Korrekturen der Rand milchiger wird, der Grip ist nun optimal. Das beste daran: der Rand wird nachher sowieso entfernt, es spielt also für die Qualität des Druckstückes keine Rolle.

Falls der Druck umlaufend gleichmäßig zu Fett oder zu Mager ist, kann man einfach im Display die Z-Achse vorsichtig nachjustieren. Jetzt zwei Umläufe warten, und entsprechend dem Ergebnis noch mal nachlegen oder eben nicht.

Falls das Ergebnis etwas unterschiedlich auf der Bauplatte ist, ebenfalls sehr sehr vorsichtig die einzelnen Justierschrauben anziehen oder lockern.

Dabei gilt allerdings, besser etwas weniger als zu viel.

Und wenn alles läuft, Finger weg. Never touch a running System!

Gewinde drucken

Schraube 3 D Druck

Autocad Zeichnung einer M12 Schraube. Diese kann einfach auf den Schraubenkopf gestellt gedruckt werden.

Schrauben und Gewinde Drucken

Das Ergebnis sollte in etwa so aussehen. Links im Bild eine Gewindestange, ca 140 mm lang mit Kugelköpfen als Aufnahme. Dafür muss eine Halteplatte von 50 mm X 50 mm und 0,3 mm Stärke mit eingezeichnet und gedruckt werden. Diese kann später relativ leicht entfernt werden.

Grundsätzlich sollte man beim 3 D Druck von Gewindeteilen folgendes beachten: Beim slicen eine Schichthöhe von maximal 0,1 mm vorgeben.

Das Infill muss auf 100 % eingestellt sein. An sonsten hält die Schraube oder Mutter dem Drehmoment nicht Stand. Druckgeschwindigkeit ca. 60 mm pro Sekunde. Überbrückungen max. 30 mm.

Am besten beim Zeichnen schon deutlich mehr Luft geben, als das Original M-Gewinde hätte. Ich habe bei einer M-12 Schraube 0,5 mm zusätzliche Luft eingebaut.

Gewinde, falls möglich, immer Hochkant drucken.

Schraube M12 3 D Druck

Schraube M 12 beim Druck

Schraube M 12

Fertige Schraube mit Mutter aus dem 3 D Drucker

Schrauben aus PLA

Schrauben drucke ich gerne mit PLA +. Die Zugfestigkeit ist deutlich höher als bei PLA, und die Gewinde laufen trotzdem sehr leicht.

Praxistip: Wenn es tatsächlich erforderlich ist, Gewinde aus PLA Carbon zu drucken, sollte man einige Schrauben und Muttern extra drucken. Diese kann man dann zuerst in das neu gedruckte Gewinde drehen. (Mehrmals eindrehen und wieder heraus nehmen, Staub und fasern entfernen, bis das Carbon Gewinde frei läuft)

Danach diese “Opferschrauben” oder Muttern entsorgen, und die guten, unbenutzten eindrehen. Carbon frisst so extrem in den Gewindegängen, das die Opferschrauben nach 3-4 Einsätzen komplett verschlissen sind.

Extruderdüsen Experimente

Bei feineren Gewinden kommt einem schnell der Gedanke, das man mit der 0,4 mm Standard Düse nicht mehr weiter kommt. Aber ist das auch so? Ich habe ein sehr feines Gewinde sowohl mit 0,4 mm als auch mit einer 0,2 mm Düse gedruckt, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Hier das Ergebnis, dass wohl niemanden überascht:

Gewinde drucken Test

Senkkopfschraube, M6. Links mit Düse 0,4 mm, rechts mit Düse 0,2 mm gedruckt. Der Unterschied ist enorm. Wobei man sagen muss, das ich zusätzlich noch Druckgeschwindigkeit und Schichthöhe verringert habe. 

Wer gute Ideen oder Tipps hat, wie man kompliziertere Druckvorgänge in den Griff bekommt, gerne bei mir melden. info@3dbude.de

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