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3 D Druck für Anfänger

Aller Anfang ist schwer.

Das gilt auch für den 3 D Druck. Wer vom 3 D druck fasziniert ist, sollte für den Anfang erst mal einen günstigen, lange am Markt befindlichen Drucker kaufen. Es gibt durchaus Modelle, die seit Ewigkeiten am Markt sind, und immer noch verkauft werden.

So ist die finanzielle Hürde beim Einstieg nicht so hoch, wenn man doch nicht so begeistert ist, halten sich die Kosten im Rahmen. Gute, langjährig erprobte FDM Drucker gibt es schon unter 200,-€ zu kaufen.

Ich möchte hier keine speziellen Hersteller anpreisen, es gibt genug Vergleiche im Internet, und noch eine Website mehr ist wohl kaum erforderlich.

Der Vorteil bei bewährten Druckern

Wer mit dem 3 D Druck beginnt, muss sich zeitgleich mit vielen Dingen rumschlagen. Man benötigt ein 3 D Auto CAD Programm, um überhaupt seine Ideen umsetzen zu können.

Allein der Umgang mit diesen Programmen, oder das “Richtige” für sich selber zu finden dauert und kostet Nerven. Dann den Drucker zusammenbauen, zum laufen bringen und die ersten Erfolgserlebnisse zu haben ist ein steiniger Weg.

Bei den derzeitigen Druckern, die seit jahren fast unverändert produziert werden, hat man hier zumindest eine super Hilfestellung. Für diese Geräte gibt es eine Riesen-Community, Video Tutorials und vieles mehr. So können Anfängerfehler schnell durch die Erfahrungen der Anderen ausgemerzt werden.

Wie man mit welchem Drucker was drucken kann, und was nicht, welches Filament sich eignet, all das weiß die Schwarmintelligenz. Wer also mit einen seltenen, neu auf dem Markt befindlichen Drucker startet, steht öfter mal alleine vor den Problemen.

 

3 D Druck (FDM) kurz erklärt:

Schritt 1

Um etwas drucken zu können, muss man es zunächst erst einmal konstruieren, und dann dreidimensional zeichnen. Für den Anfang vielleicht einfach nur einen Würfel oder etwas ähnliches, um nicht sofort frustriert das Handtuch zu werfen. Sie sollten aber immer von vorn herein bedenken, das der Gegenstand auch druckbar ist. Mit Überhängen oder sehr komplexen Volumenkörpern kann man sich später beschäftigen. erst mal laufen lernen, dann Leitern steigen und Saltos.

Schritt 2

Nach dem zeichnen muss man die Datei zunächst slicen. Der Drucker versteht nur eine sehr rudimentäre Maschinensprache. In den meisten Fällen G-Code. Der Slicer fungiert hier sozusagen als “Übersetzer”.

Das ist aber nur ein Teil der Aufgabe, die der Slicer hat. Im Slicer können Sie den gewünschten Gegenstand auf dem Druckbett ausrichten, drehen, eventuell sogar verkleinern und vergrößern. Aber hier werden von Ihnen auch andere, sehr wichtige Details festgelegt:

- Welcher Drucker benutzt werden soll

- Welches Filament

- Die Schichtstärke der einzelnen Lagen

- Die Düsentemperatur

- Die Druckbett-Temperatur

- Kühlung

- Druckgeschwindigkeit

Und vieles mehr, als Anfänger sollte man erst einmal die Standard-Einstellungen des Slicers nutzen, in den Rest wächst man langsam rein!

Schritt 3

Jetzt beginnt der eigentliche Druckvorgang. Sie müssen den Drucker vorbereiten. Das bedeutet

Druckdatei an den 3 D Drucker übergeben

Das passende Filament einlegen und mit der “Feed” Funktion des Druckers ein wenig Filament aus der Düse herausdrücken. Dadurch ist sichergestellt, das alles am Extruder funtioniert und Material an der Extruderdüse ankommt.

Das Druckbett vorbereiten, damit genug Haftung vorhanden ist. Der Untergrund muss sauber, Staubfrei und Fettfrei sein. Im Vorfeld sollte der Drucker extrem präzise Kalibriert worden sein. Dies hat einen sehr entscheidenden Einfluss auf die Druckbetthaftung. Unterschätzen Sie das niemals.

Bei schwierigen Drucken oder großen Flächen einen Haftgrund verwenden. Im Netz empfehlen viele den Klebestift. Das funktioniert wirklich sehr gut. Aber ich bevorzuge meinen selber entwickelten Haftgrund zum aufpinseln. 100% Grip, 100% biologisch abbaubar, und sehr großflächig aufzutragen. Mit einem Backpinsel (aus der Küche geklaut), 2 Minuten bis zum Drucken.

Beim Klebestift hatte ich immer das Problem, so oft über die Druckplatte gehen zu müssen. Da gehen so einige Stifte bei drauf, und von gleichmäßiger Verteilung kann nicht die Rede sein. Weiterer Schwachpunkt: Die auf der Druckplatte befindliche Seite sieht nachher sehr unschön aus.

 

Zur detaillierten Anleitung für den ersten 3 D Druck

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